Warum immer mehr Firmen ihr Logo überarbeiten

War das früher auch so, dass Firmen ihr Logo häufig haben überarbeiten lassen?

Von großen Unternehmen ist man es gewohnt, dass alle Jahre wieder das Logo ein Redesign erfährt. Von Apple, Google, aber auch älteren und traditionsreichen Unternehmen, wie der Deutschen Lufthansa oder Pepsi finden sich einige Redesigns im Netz. Daran lässt sich schön nachvollziehen, dass Logos vor den 199oern ca. alle 10-20 Jahre überarbeitet wurden. Seit den 1990ern hat dieser Turnus etwas an Länge verloren und Unternehmen überarbeiten ihr Logo regelmäßig. Womit hängt dies zusammen und warum überarbeiten auch kleine Unternehmen heutzutage ihr Logo, obwohl sie das bisher nie taten?

Die Antwort liegt auf der Hand, ist logisch und war stets die gleiche. Sie wurde nur früher von kleinen Unternehmen selten praktiziert, weil sie nicht offensichtlich und schwer greifbar war. Heute ist der Grund offensichtlich und deshalb beginnen mehr und mehr kleine Unternehmen ihr Logo zu überarbeiten. Logos müssen für die Anspruchsgruppen der Unternehmen funktionieren.

Wandel zwingt Unternehmen zum Handeln

In der Welt der Konsumenten und auch in der Welt der Arbeitnehmer. Diese Welten, wenn wir sie so nennen mögen, ändern sich. Früher langsam und homogen, heute heterogen und immer schneller. Überall sprießen Nischenmärkte aus dem Boden. Unternehmer, die eigentlich aus ganz anderen Branchen kommen, prägen bestehende Märkte als Marktführer. Ausgestattet mit Kapital, Entscheidungsfreudigkeit, nützlichem Know-how und neuen Perspektiven.

Technologie befindet sich in stetigem Wandel. Gerade gelernt, sind bestehende Prozesse oder technische Hilfsmittel schon wieder überholt. Prozesse jeglicher Art werden mobiler. Inhalte, privater und geschäftlicher Natur, werden auf immer kleineren Devices transportiert und um automatische Elemente ergänzt. Die Durchdringung neuer Technologien ist extrem hoch.

Logogestaltung folgt klaren Gesetzen

Großen Unternehmen mit der Offenheit für die Wissenschaft Marketing und Logotheorie war schon früher bewusst, dass es in Marketing und vor allem auch bei Design nicht nur um Ästhetik geht. Hinter Begriffen, wie Lesbarkeit, Komplexität, Laufweite oder Negativraum wurden klare Ergebnisveränderungen erwartet. Gestaltung musste und muss funktionieren – „form follows function“. Nun, wo der Wettbewerb stetig steigt und der Medienzugang einfacher wird, wird deutlich, dass nicht jedes Logo für jede Anwendung funktioniert.

Lässt sich Ihr Logo im Tab Ihres Browsers gut lesen? Wie steht es um die Lesbarkeit im Profilbild und im Header des Social Media Profils? Verfügen Sie über Wort- und  Bildmarke oder treibt Sie Ihre Wortmarke bei manchen Anwendungen – Bande, Fahne – ans Limit?

Ein neues Logo ist kein Muss. Oftmals gibt es dennoch ziemlich gute, messbare und monetäre Gründe, Gestaltung und Marketing mit Offenheit zu begegnen. Die Arbeit ist für Agenturen meist ähnlich aufwändig, das Ergebnis für Unternehmen jedoch um längen besser. Wenn der Absender der Bandenwerbung oder von Posts unklar ist, können sich Unternehmen das Geld für Stadionwerbung oder ihr Social Media Budget lieber sparen. Beispielsweise für die Überarbeitung ihrer Marke.

 

HELGAs Referenzen

Referenzen von überarbeiteten Marken & Logos finden Sie bei uns einige. HAUSSMANN hat seine Markenerscheinung überarbeitet, nachdem 85 Jahre dasselbe Logo verwendet wurde. Ähnlich verhielt es sich bei der Zimmerei und Dachdeckerei TRAUB.